Naturschutz und Umweltschutz in Deutschland

Im Hinblick Blick auf Natur- und Umweltschutz hat Deutschland weltweit eine Vorreiterrolle inne. In kaum einem anderen Land der Welt sind das Umweltbewusstsein und damit das kritische Hinterfragen politischer Entscheidungen im Hinblick auf den Schutz der Natur und der Umwelt stärker ausgeprägt als in der Bundesrepublik. Dies resultiert zum einen auf einem sehr gut funktionierenden medialen Informationsfluss, der wiederum zu einer guten Informiertheit breiter Schichten der Bevölkerung beiträgt.

Dies bildet die Basis für konstruktive und kritische Diskussionen, wie beispielsweise aktuell im Zusammenhang mit dem in Verruf geratenen Endlager für Atommüll, der Asse. Ein Konglomerat aus Bürgerinitiativen und Verbänden wacht aufmerksam darüber, wie die Politiker mit diesem brisanten Thema und Problem weiter zu verfahren gedenken. Angedachte Entscheidungen werden von der Öffentlichkeit diskutiert und durchaus auch verrissen. Deutschland gilt als die Mülltrennnation Nr. 1 weltweit. Dahinter verbirgt sich aber nicht nur die humorvolle Sichtweise des Auslandes, sondern ein hoher Umweltschutzstandard.

Auch in Hinblick auf die Energien der Zukunft ist Deutschland federführend. Im internationalen Vergleich rangiert die Bundesrepublik ebenfalls ganz weit vorne, bei der Entwicklung zukunftsweisender Energien, wie beispielsweise die Nutzung von Sonnen- und Windenergie. Unter Berücksichtigung von Landesgröße und Bevölkerungsdichte ist Deutschland ein Paradebeispiel für die Nutzung umweltfreundlicher und regenerativer Energien. In kaum einem europäischen Land wird der Ausbau der Windkraft so vorangetrieben wie in Deutschland. Aus diesem Grund ist auch der deutsche Beitrag zum Klimaschutz weltweit herausragend.

Trotz aller positiven Tendenzen darf aber der engagierte Umgang mit Natur- und Umweltschutz in Deutschland keineswegs darüber hinweg täuschen, dass es noch viel zu tun gibt das nicht auf morgen verschoben werden kann.